Im Gegensatz zu den traditionellen, bildungsorientierten Schulen bieten Produktionsschulen eine mehr praktische Ausbildung an, bei der die Arbeit in Werkstätten im Zentrum steht.
Zielgruppe der Schulen sind schwache oder vernachlässigte Jugendliche unter 25 Jahren. Entweder haben sie nicht die Voraussetzung für eine weitere Ausbildung, oder sie haben eine abgebrochene Ausbildung hinter sich. In jedem Fall müssen sie neun Jahre Volksschulbesuch nachweisen können. Die Schüler haben die Möglichkeit, die Produktionsschule bis zu einem Jahr lang zu besuchen.
Produktionsschulen sind im Vergleich zu anderen Ausbildungseinrichtungen für Jugendliche recht klein und bieten damit überschaubare Gemeinschaften. In den verschiedenen Werkstätten arbeiten in der Regel nur acht bis zehn Schüler. Beratung und Anleitung, zusammen mit der praktisch-pädagogischen Arbeit bringen den Jugendlichen weiter. Gemeinsam mit den Fachlehrern und den Beratern der Schule erstellt der Schüler einen Plan über den Ablauf seiner Schulzeit, die das Ziel hat, ihm das Rüstzeug für eine Ausbildung oder eine Lehre zu geben.
Um in eine Produktionsschule aufgenommen zu werden, müssen sich die Jugendlichen an die Ausbildungsberatung für Jugendliche („Ungdommens Uddannelsesvejledning“) wenden.
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